Bright light, dark room

Fans der britischen Synthpop-Lieblinge Mesh wissen natürlich schon, dass das kommende Album "Looking Skyward" seit ein paar Wochen im Kasten ist und im Hochsommer erscheinen wird. Bis dahin verkürzen Mark Hockings und Rich Silverthorn ihrer Anhängerschaft die Zeit mit der ersten Singleauskopplung "Kill Your Darlings" samt zugehörigem Video. Beides wird in Kürze veröffentlicht, vorab gibt es online einen gut 30-sekündigen Teaser, der einen ersten Eindruck des Videos und des neuen Songs vermittelt. Weitere Infos gibt Mr. Hockings himself.

"Ursprünglich wollten wir das Video in Bristol drehen", verrät der Sänger und erklärt, warum die Band den Dreh dann doch nach Köln verlegt hat: "Wegen Terminen der Bandmitglieder und des vollen Kalenders der Venue haben wir uns entschieden, dass es einfacher wäre, für den Videodreh nach Deutschland zu kommen. Ahmet Tan, der Regisseur, wohnt dort - und es ist auch sehr nah bei Kerpen, wo wir zu der Zeit gerade das Album abgemischt haben. Das schien sinnvoller, da Ahmet so seine lokalen Connections nutzen konnte und Zugang zu mehr Equipment hatte."
Besagter Regisseur ist kein Unbekannter: Er drehte die Studiovideos zum letzten Album "Automation Baby". Für die Produktion des neuen Videoclips ging man noch einen Schritt weiter: "Wir haben in einem professionellen Studio gedreht", erzählt Mark und gibt unumwunden zu: "Es war ein ganz schöner Schock, als wir reingekommen sind. Alle bisherigen Videos drehten wir in irgendwelchen normalen Locations, daher hat uns dieses Studio ganz schön eingeschüchtert. Es war einfach riesig, mit massiven Lichttrassen und dem teuersten Kameraequipment, das wir vermutlich je zu Gesicht bekommen werden. Rückblickend war es vielleicht auch etwas optimistisch, anzunehmen, dass wir die ganze Arbeit in Bristol hätten machen können, wobei Ahmet immer noch behauptet, auch das wäre kein Problem gewesen."
Trotz der ungewohnten Umgebung lief der Videodreh reibungslos: "Es ist schon eine merkwürdige Art und Weise, seinen Tag zu verbringen. Gerade am Anfang ist es ganz schön befremdlich, aber man kommt schnell in den Groove und gut voran. Wir haben riesige Strahler eingesetzt, ein massives Arrangement aus weißen Lampen, die sehr heiß und grell waren. Das wirklich Schwierige war aber, sicherzustellen, dass der Mund synchron zum Playback ist. Da hilft es, den Song laut mitzusingen. Seltsam, aber das ist das Showbiz."
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Den kompletten Artikel könnt Ihr in der Ausgabe 07-08/2016 des Sonic Seducer nachlesen.

Catrin Nordwig, Sonic Seducer

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