Hallo. Wie sind Eure Gefühle? Wie fühlt Ihr Euch? Wie ist es, wieder auf Tour zu sein?

Mark: Nervös.

Nervös?

Mark: Ja, immer noch.

Rich: Bis jetzt war es gut. Zwei gute Shows.

Mark: Es fängt jetzt an, besser zu werden.

Rich: Es ist immer die erste Show, wo man so ein bisschen "Oh je" ist, weisst Du? Besonders, da wir eine Menge neuer technologischer Sachen auf der Bühne ausprobieren und wir ein wenig besorgt sind, ob es alles funktionieren würde. Aber bisher scheint es okay zu sein.

Es schaut gut aus. Wie war Kopenhagen?

Rich: Es war tatsächlich ziemlich gut.

Mark: Sehr gut.

Voll?

Mark: Ja! Wir waren tatsächlich überrascht, da wir lange nicht in der Gegend gewesen sind. Ich denke das nächste, wo wir gewesen sind, war Lund, was ein paar Meilen weiter weg ist. Ja, es war viel Spass.

Und Hamburg auch?

Rich: Ja, es war sehr viel los in Hamburg. Wir kennen eine Menge Leute in Hamburg, haben eine Menge guter Freunde.

Wie war die Vorbereitung für die Tour? Lief es okay?

Mark: Ja, es war eine Menge Arbeit.

Rich: Es war eine Menge Arbeit, ja.

Mark: Wir haben hunderte Stunden geleistet, wirklich. Das neue Zeug überarbeiten, so das es wieder anders ist. Die alten Sachen wieder machen.

Neues altes Zeug sozusagen.

Mark: Ja.

Rich: Du kannst nicht die gleichen Versionen wieder und wieder spielen, weisst Du? Offensichtlich spielen wir jetzt viel mehr, als vor ein paar Jahren, weisst Du? Wir haben viel auf der musikalischen Seite gemacht, Songs neu programmiert. Es ist wirklich ein grosses, grosses Stück Arbeit gewesen.

Ich konnte mir schon die Setlist von Hamburg ansehen und sah, dass Ihr "Trust You" gespielt habt. Ihr habt das wirklich lange nicht gespielt, oder?

Rich: Nein. Das ist auch ein weiterer von denen, die wir neu programmiert und anders gemacht haben.

Also: "Trust You (reworked)".

Rich: Es langweilte uns ihn zu spielen. Ich denke, es ist das Gleiche für jede Band, wenn Du einen Song hast, den jeder liebt, weisst Du? Du spielst ihn und spielst ihn und spielst ihn und denkst irgendwann: "So, genug ist genug. Lass uns einfach für eine Weile aufhören." Also taten wir es. Jetzt haben wir ihn wieder in die Setlist gepackt.

Freue mich schon darauf.

Mark: Wir haben auch das Video überarbeitet. Wir machen jetzt keine Projektionen mehr, wir haben Bildschirme.

Ich habe Eure Tweets gelesen. Du hast das alles ausgearbeitet, oder?

Mark: Ja, ich habe die Arbeit gemacht, ja. (lacht) Also ist es fast nur hier zu sein und fast die ganze Show hängt von dem ab, was wir gemacht haben, was ein wenig gruselig ist. Aber bis jetzt war es gut. Bis jetzt war es gut.

Das klingt toll. Wie war die Zeit für Euch nach der Veröffentlichung von "We Collide" und den Dingen die danach passierten, wie Neils Weggang von der Band?

Rich: Es war ein grosser Schock.

Wusstet Ihr davon? Dass er weggehen wollte?

Rich: In gewisser Weise. Ich glaube nicht, dass er ausgesprochen glücklich damit war. Und wenn Du zu mir gesagt hättest: "Nun, ein Bandmitglied wird gehen. Welches?", denke ich, hätten wir beide "Neil." gesagt, weisst Du? Also wussten wir beide es in gewisser Weise. Aber der Zeitpunkt war das, was uns enttäuschte, denn, weisst Du, wir hatten Verpflichtungen und hatten Auftritte gebucht und er sagte einfach, er wollte gehen. Das ließ uns mit einem Problem zurück. Nun, weisst Du, nach der Hälfte der Tour müssen wir irgendwie ziemlich schnell etwas Anderes finden und versuchen und da durch kommen. Und das haben wir. Es war gut. Um ehrlich zu sein, ohne irgendwie komisch Neil gegenüber zu sein, denke ich, dass die Weise, wie die Band jetzt zusammen ist, es mir besser vorkommt. Er ist ein netter Kerl, versteh mich nicht falsch und wir sind auch noch befreundet. Jetzt haben wir ein Engagement mit Geoff, der mehr Musiker ist, weisst Du? Neil war nie wirklich der Musiker in der Band. Es sind nur Mark und ich, die die Songs schreiben und die Studioarbeit machen. Neil war mehr der Geschäftsmann. Administration, Leute treffen, mit Leuten reden.

Auch das Artwork der Alben.

Mark: Ja, das ist ein grosser Schlag. Weil wir wirklich lieben, was er mit dem Artwork gemacht hat.

Aber ich denke Ihr habt einen guten Ersatz gefunden. Ich liebe das Artwork von "A Perfect Solution" wirklich.

Mark: Wir wurden wirklich an dem Ganzen beteiligt. Aber es ist nicht wirklich unser Ding. Entweder bist Du gut darin oder nicht. Wir können nur sagen, wie wir wollen, dass es aussieht. Und wir haben eine tolle Grafikerin die es macht. Wir sind damit sehr zufrieden.

Es hat auch eine gewisse Kontinuität. Man würde kein Bruch im Artwork feststellen. Ein wenig vielleicht.

Rich: Wir haben das versucht, das der Grafikerin die das für uns gemacht hat, rüberzubrinden. Wir sagten, was wir irgendwie mögen und die Art von Gefühl die wir wollten und sie kam damit an und es war so ja, das ist es, das ist genau das, wo wir drauf aus waren. Also ich denke, wir hatten Glück, um ehrlich zu sein.

Mark: Selbst das Label, sie hatten ziemlich die gleichen Ideen.

Also Neil und Ihr seid noch Freunde.

Rich: Ja, ich meine, ich hab ihn tatsächlich neulich gesehen. Ich ging zu einem Konzert in Bristol und war gerade dabei, mir meinen Weg durch die Menge zu bahnen und bin wirklich in ihn reingelaufen. Das war das erste Mal, dass ich ihn seit einer Weile gesehen habe. Aber wir bleiben irgendwie in Kontakt.

Habt Ihr irgendwelche Pläne für Euer zwanzigjähriges Jubiläum in zwei Jahren?

Rich + Mark: (lachen) Gott, nein...

Rich: Im Moment haben wir wirklich nicht darüber nachgedacht.

Mark: Hoffentlich ein neues Album bis dahin. Es ist jetzt viel leichter, es scheint für uns leichter zu sein zu schreiben. Ja, es ist viel schneller. Wir haben das Meiste vom Album in weniger als einem Jahr gemacht. Wir haben zwei Jahre lang wirklich nur rumgepfuscht. Und im letzen Jahr haben wir fast das Meiste, ich würde sagen, achtzig Prozent vom Album geschrieben, denke ich.

Wie ist es ein Album zu schreiben, mit Vollzeitjobs und Familie?

Rich: Arbeitsreich. Nun, ich bin selbständig, also kann ich mir freinehmen. Wenn ich Zeit frei brauche, um etwas zu machen, nun, so machen wir es. Es war nicht zu schlecht.

Mark: Und ich arbeite einfach die ganze Nacht, also. (lacht) Du musst.

Also erholt Ihr Euch auf Tour?

Mark: Ich bin jetzt nicht besonders erholt. (lacht) Morgen vielleicht, wir haben morgen einen Tag frei. Es wird erholsamer, je mehr Shows man macht. Die erste Show ist... puh... gruselig.

Ihr hattet einen Tag zur Vorbereitung.

Mark: Ja, wir hatten einen Produktionstag, um alles zum Laufen zu bekommen, weil wir nicht wussten, ob das Video funktionieren würde. Weil ich alles bei mir zu Hause gemacht hatte und ich hatte vier kleine Monitore und es lief, aber wir haben es auf fünfzig Zoll Plasmas zu testen. Aber glücklicherweise stöpselten wir es ein und es lief. Alles lief. Aber es ist eine Menge Arbeit.

Eure Art zu arbeiten: Hat es sich von den früheren Alben bis jetzt verändert? Arbeitet Ihr anders an den Alben?

Mark: Ja, ich denke ich halte mich mit der Musik mehr zurück. Ich meine, wir kennen jetzt unsere Stärken, denke ich. Rich ist schnell im Studio und er macht eine ausgezeichnete Arbeit. Wir haben irgendwie weniger Zeit, aber wir sind besser darin, sie zu organisieren. Weisst Du, Rich schreibt etwas und ich packe etwas dazu, anstatt dass wir beide versuchen zur gleichen Zeit im Studio zu sein, es ist keine gute Art zu arbeiten. Also, wenn Du eine Idee hast bis dahin, wo Du etwas fertig bekommst, wo Du dran arbeiten kannst. Es funktioniert nicht sehr gut, wenn beide im Studio sind und versuchen, etwas zu schreiben. Es funktioniert einfach nicht sehr gut.

Rich: Wir können es einfach nicht machen. Wir haben es in der Vergangenheit versucht. Du kannst nicht sitzen, schreiben und Dir Akkorde ausdenken und irgendwie den Anderen anschauen und erwarten, dass er sich einen Song ausdenkt. Entweder Mark kommt mit einem Song in einem Demo an, weisst Du, und gibt es mir und ich reprogrammiere es dann und verändere es oder was auch immer, oder ich gebe ihm ein Stück Musik und er schreibt dazu. Aber Du brauchst einen von uns mit der ersten Idee, dann kann man zusammen arbeiten.

Das war interessant auf der Bonus DVD von "We Collide" (limited). Da konnte man sehen, wie Mark sich einen Song ausdachte und ihn auf der Gitarre spielte. Aber der fertige Song klang dann total anders, als er fertig war.

Mark: Ja, das ist die Art, wie wir es machen. Es ist gut für mich. Das Schwerste ist, die Idee zu haben. Wenn man sie hat. Es ist nicht leicht, aber es ist... Du weisst, wo Du hinwillst. Ich meine, wenn Du nicht weisst, was Du tust... Einen Song schreiben, das ist nicht so leicht. Es ist wie Remixen: Du weisst schon, wie sich das fertige Produkt anhört. Der Remix ist nicht schwierig, weil Du weisst, dass Du von A nach B willst, Du gehst nur einen anderen Weg. Du brauchst das immer noch, um zum anderen Ende kommen.

Es ist ein bißchen wie der Busker's Mix von "Trust You", der auch absolut anders ist.

Mark: Ja, das stimmt, denn Du weisst, wo Du hinwillst.

Wie stressig war die Zeit, nachdem Ihr mit dem Schreiben fertig wart und der Veröffentlichung von "A Perfect Solution"?

Rich: Es war ziemlich endlos für die letzten vier Monate. Ich meine wir, wie Mark sagte, wir haben das meiste vom Album dieses Jahr fertig gemacht und dann kamen wir zum Ende und sie wählten die Single, die Plattenfirma wählte die Single und sie baten Olaf Wollschläger sie irgendwie zu remixen und etwas anderes damit für die Single zu machen. Natürlich hat er es gemacht. Und wir wollten, dass er jetzt das ganze Album macht. Also gut, das wird eine weitere grosse Aufgabe sein. Wir müssen buchstäblich jeden einzelnen Track an Olaf geben und dann arbeitet er daran. Ich flog hin, da Mark im Urlaub war, also flog ich hin und habe den ganzen letzten Rest am Album mit ihm gemacht. Um ehrlich zu sein, war es wirklich schwer für mich, denn ich hatte es schon so viele Male gehört und dann woanders hinzugehen und nochmal wieder anzufangen und Du denkst "Oh, Gott.", weisst Du? Ich habe gedacht "Ist es gut? Ist es schlecht? Ich bin nicht sicher.", weisst Du?

Kannst Du die Songs noch hören?

Rich: Ich habe es letzte Woche das erste Mal gehört. Ich hab das Album das erste Mal gehört, seit es fertig ist. Denn ich konnte es nicht hören.

Überlast?

Rich: Ja, es war einfach zu viel. Einfach mal ein wenig Abstand und dann wieder zurückkommen. Weisst Du, genau nachdem das Album fertig war, haben wir mit der Vorbereitung der Tour angefangen, Promotion und wir hatten eine Menge Interviews zu machen. Ich meine, es ist leicht, face to face Interviews sind leicht, aber wenn Du zwanzig Email Interviews hast, die Du durchgehen musst... Es hat die letzten Monate einfach nicht aufgehört.

Ist "A Perfect Solution" für Euch ein Schritt zurück zu Euren Wurzeln, wie "The Point At Which It Falls Apart" oder "In This Place Forever"?

Rich: Ja, ich glaube, das ist es, was wir in gewisser Weise versucht haben. Ich glaube, mit "We Collide" endeten wir, je mehr ich es hörte, desto mehr fand ich, es war ein wenig zu "poppig", ein bißchen zu kommerziell. Ich meine, das kann auch gut sein, ich weiß nicht. Als wir anfingen, dieses Album zu schreiben, denke ich, entstand es daraus, es wieder zurück dahin zu bringen wie wir gewesen sind und einfach ein klein wenig dunkler. Das ist es, womit wir uns wohlfühlen, denke ich, was wir machen mögen. Also...

Ich habe viel über "We Collide" nachgedacht und, wie Du sagst, ob es zu poppig war. Okay, Ihr wurdet im Radio gespielt, ich glaube das Maximum an Airplay, was Ihr bisher hattet. Aber es ist auch ein mesh Album. Ein wenig anders vielleicht, aber immer noch mit dem mesh Gefühl, wenn man so will.

Rich: Es sind eine Menge Kompromisse. Nun, es hat uns damals nicht leid getan, und es war immer, weisst Du, aber ich denke mit Neil's Einfluss, er stand sehr auf Dance Music, vielleicht auch noch mehr auf Pop. Also, versuchst Du jeden bei Laune zu halten, wenn Du schreibst, weisst Du? Mit der Abwesenheit von Neil jetzt, denke ich, machen wir einfach, was wir mögen und wir haben ziemlich den gleichen Geschmack.

Die gleiche Gefühlslage, sozusagen.

Rich: Ja, ich gebe Mark etwas und er mag es und umgekehrt, also müssen wir nicht wirklich sehr viel daran ändern.

In den letzten drei Jahren zwischen "We Collide" und "A Perfect Solution": Hat sich der Musikmarkt wieder von Eurer Sicht aus verändert, z.B. Verkäufe?

Mark: Die Verkäufe von Medien sind runter. CDs. Aber Du hast dann Downloads. Weil es zum ersten Mal in Amerika tatsächlich auf einem Label statt unter Lizenz veröffentlicht ist. Wir haben gemerkt, die Plattenfirma erzählte uns, dass da eine Menge Downloads waren. Eine Menge Downloads.

Ich glaube, Amerika ist ein großer Markt. Zum Beispiel, VNV Nation sind dort im Moment wirklich erfolgreich. Vielleicht werden Eure Verkäufe auch zunehmen.

Mark: Ja, ich wüsste nicht warum nicht. Wir müssen nur Zeit finden, dorthin zu gehen. Das ist das größte Problem. Denn Du kannst nicht für ein Wochenende gehen, nicht für eine Woche. Du brauchst zwei, drei, vier Wochen um überhaupt Fortschritte zu machen.

Das wäre schwer für Euch, oder?

Mark: Nun, wenn das Geld da ist, ist es nicht so ein Problem. Es ist nicht so leicht, wir brauchen Kontakte, weisst Du? Jetzt, wo wir dort eine Plattenfirma haben, könnte es leichter sein. Es ist nicht wie in Europa zu touren, es ist ein ganzes Stück schwieriger. Schau, sie haben nicht wirklich die Locations dafür. Als wir das erste Mal gingen, hatten wir eine moderne PA, die auf einer Seite der Bühne war. Sowas ist es. Du musst über die technischen Aspekte hinwegkommen. Es ist nicht wie hier.

Rich: Es ist komplett anders. Ich meine, die Jungs, die uns supporten, Informatik aus Amerika, sie können nicht glauben, hierher kommend, wie organisiert es ist. Sie sagen: "Drüben in den U.S. ist es furchtbar!" und wir sagen: "Ja, wissen wir – wir waren dort." Wir haben es ein bißchen gemacht, ich denke das ist das Problem.

Mark: Der Wirtschaft geht es auch nicht so gut. Es ist keine gute Zeit.

Also ist es eher riskant, oder?

Mark: Wir haben mit ein paar Leuten gesprochen. Das gleiche gilt für Apop(tygma Berzerk). Und sie sagen, es ist nicht so toll dort zur Zeit. Es ist eine schwierige Zeit um zu gehen, wenn man darüber nachdenkt jetzt zu gehen. Aber es wird besser. Langsam. Aber weisst Du, es gibt auch noch viel in Europa zu tun. Weisst Du, wir spielen im Grunde nur in Deutschland auf Tour. Es gibt noch genügend andere Orte zu besuchen.

Frankreich, Spanien, Griechenland, ihr habt da eine ziemliche Fanbasis, oder?

Mark: Genau.

Rich: Ich denke Griechenland, ja nun, es ist eine wirklich bizarre Sache. Das letze Album ging geradewegs in die Charts.

Mark: Wir haben jetzt auch ein Label in Russland. Das ist auch eine Art aufstrebender Markt. Man muss nur die Zeit finden. Wenn Du es schaffst, dass es sich auszahlt, mit einer Art Garantie, dann kannst Du es machen, dann ist es leichter. Du kannst die Zeit frei nehmen, unbezahlten Urlaub nehmen oder was auch immer. Wir können es. Wir sind flexibel. Es ist auch einfach, es sind wir beide. Es ist nicht so sehr ein Problem. Du hast nicht drei Leute, die sich frei nehmen müssen, es sind nur zwei.

Und Ihr habt Sean und Geoff.

Mark: Ja, sie genießen es ziemlich. Weisst Du, sie haben Spaß. Sie sind eine tolle Gesellschaft.

Wie sieht es mit einer weiteren DVD aus? Ich habe neulich ein Interview mit Dir gelesen...

Rich: Was hab ich gesagt? (beide lachen)

...dass es normal werden würde, eine DVD nach der Tour zu veröffentlichen.

Rich: Nun, ich denke, dass es jetzt jeder erwartet. Du hast Album, Tour... oder Single, Album, Tour, DVD. Wir werden mit Kameras und diesem und jenem vorbeikommen, ob es schnell passieren wird, weiß ich nicht. Wir haben es genossen, die letzte zu machen. Es war eine ziemliche Erfahrung für uns.

Mark: Es wird nicht auf diesem Abschnitt der Tour sein, aber ich denke, wir machen noch einen und dann wird es leichter sein. Im Moment machen wir zu viele Fehler. Du wirst es nicht merken, aber uns fällt es auf... Es hat nicht mit Technik zu tun, es hat mit unseren Gehirnen zu tun, tatsächlich...

Rich: ...und keine Spielfähigkeiten... (beide lachen)

Mark: Du kannst durch die ganze Show kommen und nicht einen Fehler machen, aber Du bist immer knapp davor. Weisst Du, Du bist noch nicht ganz dort. Aber ich denke heute Abend wird es okay sein.

Kennst Du schon alle Deine Texte?

Mark: Ziemlich, ja, ziemlich. Ich hatte ein paar Momente letzte Nacht (lacht) aber das ist okay.

Wir werden singen.

Mark: Das habe ich letzte Nacht für eine Stelle gemacht und ich kam damit davon. Sie wussten jede Zeile.

Ein interessanter Moment, oder?

Mark: Nun, ja, es haut Dein Selbstvertrauen ein wenig runter.

Was sind Eure Lieblingssongs auf "A Perfect Solution"?

Rich: Für mich, "Want You", denke ich. Es hat einen coolen Groove an sich und obwohl es auf eine Art sehr melancholisch und langsam ist, hat es einen gewaltigen Refrain. Und ich liebe es auch, es zu spielen.

Ich denke, Ihr spielt das ganze Album live, oder?

Mark: Außer "It's Gone". Es könnte sein, dass wir es später spielen. Wir spielen es in einer Art live, das könnten wir machen. Wir müssen es tatsächlich ausarbeiten. Es hat eine etwas andere Produktion. Wir müssen es "live" überarbeiten, das haben wir nicht gemacht. Wir müssen es tatsächlich ausarbeiten. Denn Olaf hatte mit dem ein wenig mehr zu tun. Denn es war ein "Letzte Minute" Ding. Wir haben das reingenommen...

...anstatt "Shattered Glass"...

Mark: Ja, "Shattered Glass". Wir haben es als B-Seite vom Album genommen und dann das genommen. Und die Produktion, die wir an der Originalversion hatten war komplett anders, denn es war etwas, das ich zu Hause gemacht hatte und anstatt in unser Studio zu gehen, ging es direkt zu ihm, weil wir noch ein weiteres Ding brauchten. Und ich sagte "Schau, mach einfach was Du willst damit." Und dann ging Rich rüber und wir änderten herum. Also hat es ein klein wenig von einem Test, tatsächlich, zu sehen, ob wir es tun könnten. Manchmal ist es leichter, jemanden anderes zu haben, der es für Dich arrangiert und dann gehst Du da drüber. Es ist gut geworden. Es ist interessant, die beiden Versionen zu hören, wirklich.

Was sind Eure Favoriten von all Euren Alben?

Mark: "Leave You Nothing", ich liebe es. Ein weiterer Song, ich liebe "Four Walls" genauso. Das ist der, wo ich den Text dazu am meisten mag, denke ich. Weißt Du, es sind nicht die Texte, es ist irgendwie wie Du Dich daran erinnerst.

Rich: Es ist schwierig, wirklich. Wie Mark sagte, es sind mehr die Erinnerungen, wie man die Songs geschrieben hat, als es die Songs für mich sind. Eine Menge Dinge bringen die Erinnerungen an das im Studio sein zurück oder daran etwas zu tun. Ich tendiere mehr dazu, mein Interesse auf die neuen Sachen zu richten, wie die meisten Bands es machen und ich bin sehr zufrieden mit diesem Album.

Mark: "Hold And Restrain" ist mein Favorit. Es ist sehr gut geworden und wir sind ziemlich zufrieden damit. Produktionstechnisch super, es klingt fantastisch. Also müssen wir es, weisst Du, noch in digitaler Form rausbringen, wirklich.

Rich: Wir haben mit der Plattenfirma gesprochen und das erwähnt. Also denke ich, werden sie es versuchen und sortieren und es wird bei iTunes oder etwas in der Art erhältlich sein.

Mark: Wir könnten das machen. Was ich gut fände: Identifiziert ein bestimmtes Wort im Booklet und wir schicken Euch einen Code, wo Ihr es herunterladen könnt. Denn wir werden es nicht als Single oder sowas veröffentlichen. Es ist schon da. Die Leute können es wahrscheinlich herunterladen, weil jemand es vom Vinyl genommen und irgendwo veröffentlicht hat, also...

Freue mich sehr darauf. Das war's – vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt.

Florian, Medienkonverter

zurück