2004 - 2005: Step By Step

Trotz all der Erfolge mussten sich Mark, Rich und Neil aber auch eingestehen, dass die Band nicht ausreichte, um den Lebensunterhalt vollständig bestreiten zu können. So entschied man sich, zumindest wieder Teilzeit in die alten Jobs zurückzukehren.

Das hatte u.a. zur Folge, dass sich der Songwriting-Prozess für das neue Album verlangsamte. Trotzdem konnte man den Fans ab Sommer 2004 mit Open Up The Ground einen weiteren Song live präsentieren.

Nachdem mit Rest In Pieces der letzte Song für das neue Album geschrieben und die Vorproduktion in den bandeigenen Urban Studios beendet war, entschied man sich, dieses Mal mit einem Produzenten zusammen zu arbeiten. Der unverwechselbare mesh Sound sollte durch einen externen Einfluss frisch und interessant gehalten werden. Die Wahl fiel auf Gerret Frerichs, da man dessen Arbeit für Camouflage mochte. Allerdings waren mesh mit den Ergebnissen unzufrieden. Außerdem stellte in einer Zeit, in der es noch nicht so einfach war, Musik über das Internet hin und her zu senden, die Entfernung ein Problem dar.

Der Name Gareth Jones wurde von der Plattenfirma bereits für das vorangegangene Album ins Spiel gebracht. Jetzt erkundigten sich mesh über den Produzenten und ihnen gefiel, dass er auch mit Bands aus der nicht elektronischen Ecke wie Embrace oder Futureheads zusammen gearbeitet hatte. So stimmte man dem Vorschlag zu. Gareth Jones kam nach Bristol, um Teile des Albums nochmal gemeinsam abzumischen. Wenig später reiste Mark nach London, um im Studio von Gareth Jones ein paar Gesangsaufnahmen neu aufzunehmen.

Inzwischen hatte die Plattenfirma begonnen, sich aufzuteilen, um verschiedene Musikrichtungen beliefern zu können. Daraus entstand u.a. die Königskinder Schallplatten GmbH, das neue Zuhause für mesh. Die Suche nach einem neuen Vertrieb verzögerte die Veröffentlichung des neuen Albums weiter.

Live waren mesh in dieser Zeit lediglich auf einigen Festivals zu sehen, u.a. auf dem Secret Garden Festival in Hannover im Juni 2004 und dem M’Era Luna im August 2005, sowie jeweils als Headliner in einer ausverkauften Kulturfabrik Krefeld im Rahmen des Pluswelt Festivals im Oktober 2004, auf dem Rabarock Open Air in Estland im Juni 2005 und der Nocturnal Culture Night im Kulturpark Deutzen im Juli 2005.

Im November 2005 erreichte die Band eine Anfrage eines Fans für die Gründung eines offiziellen Fanclubs.

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