The Point At Which It Falls Apart
CD

(?, Eclipse)

Die böse Routine macht sich bei vielen breit: Man kennt eine Band schon eine ganze Weile, es kommt ein neues Album - und wir befinden uns in den 90ern (!) ... was kann da noch aufregend sein (denkst Du Dir) ... und dann kommt die neue Platte von Mesh hereingeflogen, ein Song wie "Needle In A Bruise" erklingt und Dein Kopf hebt ab und verschwindet auf Nimmerwiedersehen in den Tiefen des Weltalls ... wo nimmt man jetzt so schnell Ersatz her, es regnet doch mitten in die Rübe bei dem Wetter?! Die drei Engländer haben es wieder einmal geschafft, eine Definition der Popmusik für die Moderne in Silber zu schreiben. Nicht vom musikalischen Aspekt, wohl aber von der Atmosphäre her könnten sie das anrichten, was Depeche Mode Mitte der 80er taten - nähme man sie doch in der Öffentlichkeit wahr. Traumhafte Melodien, schaurig-schön melancholische Atmosphären, ergreifende Refrains - und mit dem fabelhaften Gesang zeigen Mesh eingebildeten Vocoder-Brüllaffen, was wahre Power ist ... It scares me!

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