Dem Himmel so nah

2016 war für die beiden Herren von Mesh ein ereignisreiches Jahr: der Videoclip zur Single "Kill Your Darlings" wurde - Bandangaben zufolge ziemlich einschüchternd - in einem riesigen Profistudio in Köln gedreht; das dazugehörige neue Studioalbum "Looking Skyward" ging auf Anhieb durch die Decke: Einstieg auf Platz 12 der Media Control Charts in Deutschland, die höchste Platzierung für die Synthpop-Ikonen aus Bristol bisher. Dazu gab es den ersten Tourteil sowie viele andere Geschehnisse, die Sänger Mark aus 2016 im Gedächtnis geblieben sind.

"Wir sind sehr zufrieden damit, wie 'Looking Skyward' angenommen wurde. Es ist in jeder Hinsicht unser kommerziellster Erfolg bisher. Aber, was noch wichtiger ist: Die Resonanz auf Single, B-Side, Album, Artwork und Tour ist überwältigend positiv! Wir hätten es uns nicht besser wünschen können", resümiert er sichtlich erfreut das vermutlich wichtigste Ereignis des Jahres für Mesh: den Release des nunmehr siebenten Longplayers im Sommer. Damit ging es dann auch direkt auf Tour: "Wir haben im September und Oktober den ersten Teil gespielt - und genau dann kann man die ganze investierte Arbeit genießen! Die Vorbereitungen für eine Tour sind echt harte Arbeit, so dass man gar nicht dazu kommt, eine Pause zwischen der Fertigstellung des Albums und dem Beginn der Tourvorbereitungen einzulegen. Wir konstruieren die Musik für unsere Liveauftritte komplett neu, so dass man die einzelnen Details besser heraushört. Dazu kommen natürlich noch die Vorbereitungen für Video-Projektionen, LED-Panels und die Softwareprogrammierung für die ganze Show. Wenn man dann aber die Bühne betritt und sieht, wie viele Leute Spaß an der Show haben, mitsingen, tanzen und einfach eine gute Zeit haben, dann weiß man, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat."
Doch nicht alleine daran: "Looking Skyward" enterte die deutschen Charts auf Platz 12 - mit so einem hohen Einstieg hatte die Band selbst nicht gerechnet, wie Mark verrät: "Das waren wirklich großartige News, als wir davon gehört haben! Wir haben schon eine gute Platzierung erwartet, aber eher so in den 30er- oder 40er-Regionen. Das hat unsere Erwartungen daher deutlich übertroffen und unser Selbstbewusstsein und unseren Optimismus in die ganze Kampagne ganz schön gepusht. Zu der Zeit hatten wir sehr viel zu tun und uns einfach nur ganz kurz gegenseitig am Telefon gratuliert und dann mit der Arbeit weitergemacht. Man hat leider nie die Zeit, solche Momente wirklich auszukosten, weil es immer etwas zu tun gibt. Erst als wir auf Tour waren, hatten wir ein wenig Zeit, uns zurückzulehnen und bei ein paar Bier diese Leistung zu zelebrieren."
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You can read the entire article in the special issue "Jahresrückblick 2016" (01/2017) of Sonic Seducer.

Catrin Nordwig, Sonic Seducer

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