Waves
Maxi-CD

(Thomas Tröger, Electric Diary)

Was soll man dazu sagen? Nachdem sich Mark'Oh als Synthie-Popper geoutet hat und uns mit der Coverversion von "The Sparrows And The Nightingales" deutlich zeigte, wie schön doch die Originalversion ist, sich Bands wie The Second Sight angelte und mit "Flash" an den Start ging, sind nun die Herren aus Bristol dran. Mag ja sein, daß Herr Marko Albrecht mit Bands wie Depeche Mode und Camouflage groß geworden ist, aber was er uns Anfang der Neunziger so geboten hat wirft nun wirklich kein gutes Licht auf ihn. Aber sei es drum, nun zu "Waves".
Als ich "Waves" das erste mal hörte war ich dann doch etwas überrascht, das Stück ist gut produziert und man holte sich sogar dafür das bekannte London Session Orchestra ins Boot. Es ist ein ruhiger Song, der dann doch weitaus besser als das Original (Original von Blancmange) daher kommt. "Waves" könnte unter diesen Umständen ein großer Hit werden, da es eine Coverversion immer leichter hat, und das Stück gut zur Weihnachtszeit in trauter Zweisamkeit passt. Hoffentlich werden Mesh trotzdem nicht diesen Weg einschlagen, ich erinnere nur an Stücke wie "Fragile", sonst könnten sie wirklich baden gehen, denn mit Mark'Oh soll noch ein ganzes Album geplant sein. Auf dem dann aber bitte nur Mesh steht, das haben sie als gestandene Musiker nicht nötig.

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