Studiosession, Baby!

Die Fangemeinde befindet sich schon in Aufruhr: Mit "Looking Skyward" steht das achte Studioalbum der britischen Synthpop-Lieblinge von Mesh in den Startlöchern. Releasetermin ist für August angesetzt, im Juni wird es bereits die Vorabsingle "Kill Your Darlings" geben. Dazu wurde Ende April in Köln ein Video gedreht, welches in Kürze der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird - und ganz und gar nicht nebenbei waren die Herren Rich Silverthorn und Mark Hockings ein paar Tage im nahegelegenen Kerpen zugegen und zugange: In den Railroad Track-Studios verliehen sie zusammen mit Producer-Ikone Olaf Wollschläger dem neuen Werk den letzten Schliff. Und das ist Bandangaben zufolge jetzt zu 95 Prozent fertig. Mehr dazu im Interview.

"Wir gehen gerade noch einmal alle Mixe durch und verbessern ein paar Kleinigkeiten. Wir nähern uns dem Punkt, an dem wir ein ganzes Album haben, nicht nur eine Ladung voll Songs. Das ist immer ein gutes Gefühl", zeigt Rich sich zufrieden mit den Arbeiten an "Looking Skyward" und Mark ergänzt: "Strukturell ist alles komplett. Wir würden jetzt keine Lyrics oder größere Arrangements mehr verändern. Es sind eher kleine Verbesserungen an Vocals, einigen EQ-Sachen und kleineren Arrangementangelegenheiten, die noch gemacht werden. Wenn wir dann die finale Reihenfolge der Songs auf dem Album festgelegt haben, werden wir vielleicht noch Änderungen vornehmen in Hinsicht darauf, wie Tracks anfangen und enden, so dass sie mit den Songs davor und danach gut harmonieren."
"Looking Skyward" ist das dritte Mesh-Album, an dem die Band zusammen mit dem namhaften Produzenten Olaf Wollschläger arbeitet. Dazu jettet die Band durchaus öfter mal aus ihrer Heimat im englischen Bristol rüber nach Deutschland, wie Rich erzählt: "Ich war jetzt für ein paar Tage bei Olaf, um alle neuen Albumtracks durchzugehen. Wir haben alle Songs in Bristol geschrieben und programmiert. Dann schickten wir die einzelnen Tracks zu Olaf und er begann mit dem Mixing. Wir haben ihn dieses Jahr schon mehrmals besucht und Mark hat alle Vocals noch einmal in Olafs Studio aufgenommen." Mark fügt an: "Wir machen bei Olaf ein bisschen von allem. Für mich bedeutet das zum Großteil das Re-Recording der Vocals. Olaf benutzt unsere Demo-Vocals für den ersten Mix. Die haben wir meist direkt mit dem iPad aufgenommen. Doch auch, wenn sie schon sehr gute Qualität haben, nehmen wir sie im Studio noch einmal mit einem U87 auf, weil der Sound dieses Mikros unschlagbar ist."
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You can read the entire article in the issue 06/2016 of Sonic Seducer.

Catrin Nordwig, Sonic Seducer

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